Montag, 2. März 2020

Über Knacknüsse der Krisenkommunikation

Von Gelb auf Rot: Die Kampagne gegen das neue Virus wird um drei Verhaltensregeln erweitert. David Schärer und Adrian Kammer sprechen über Knacknüsse der Krisenkommunikation und ihre eigene Angst. Schärer kritisiert andere Agenturen.

Herr Schärer, wie konnten Sie die Corona-Kampagne so rasch realisieren?
David Schärer: Erstens ist das BAG und natürlich auch seine Kommunikationsabteilung sehr professionell auf diese Situation vorbereitet und hat präzise gebrieft, es war sehr klar, welche Botschaften gelten. Das ist entscheidend. Erlauben Sie mir zu sagen, dass man in Situationen wie dieser sieht, wie gut die Institutionen in diesem Land sind, da dürfen wir stolz drauf sein.

Und zweitens?
Schärer: Wir haben mit dem Kampagnenteam BAG darauf fokussiert, ein einfaches und modulares Konzept aufzubauen, das von der Bevölkerung übernommen werden kann, etwa zum Ausdrucken oder zum Teilen auf Socia Media. Wir haben zum Beispiel einen Farbcode entwickelt, an dem die Bevölkerung erkennen kann, dass jetzt weitere Verhaltensregeln gelten.

Zum ganzen Interview geht hier.


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