Mittwoch, 12. Mai 2021

Marco im Gespräch mit Karoline Wirth

«Wenn ältere Menschen auf ihr Leben zurückblicken, sind Karrieren oder Statussymbole nicht mehr wichtig. Es zählen dann nur noch die Beziehungen, die sie gepflegt haben.» Karoline Wirth, Retrospekt

Am Ende eines Lebens kommt einiges an Erinnerungen zusammen. Schöne genauso, wie komische, schmerzhafte oder traurige. Karoline Wirth von Retrospekt wühlt berufsbedingt in Erinnerungskisten von anderen – und bringt dabei die Lebensrückblicke von 

Golden Agers in eine dokumentarfilmische Form. Ihre wichtigsten Werkzeuge dabei sind Empathie und Fingerspitzengefühl, und so versteht sich Karoline Wirth nicht als Investigativ-Journalistin im Auftrag der Nachkommen, denn das würde die älteren Leute plagen. Als Aussenstehende kann sie aber wichtige Fragen stellen, für welche den jüngeren Verwandten die Distanz fehlt. Oberstes Ziel ist immer, dass den Porträtierten wohl ist, mit der Darstellung ihrer eigenen Geschichte.

Hat ihre Arbeit die eigene Sicht aufs Leben verändert und erkennt sie Muster in den Retrospektiven, die sie produziert? Karoline Wirth: «Auffällig scheint mir, dass die Menschen auf ihren letzten Etappen entspannt sind. Sie bedauern es aber, wenn sie zu wenig Zeit mit ihren Liebsten verbringen konnten.»

Falls Sie dem heiteren Gespräch über die letzten Blicke aufs Leben folgen möchten, würde uns das sehr freuen. Den Rodcast mit Karoline Wirth finden Sie hier über Spotify und iTunes.

Und mehr über die spannende Arbeit der Videobiographin finden Sie hier: www.retrospekt.ch


< zurück zur Startseite